Sind Bitterstoffe gesund?

Was sind Bitterstoffe und wozu dienen sie?

Bitterstoffe sind in vielen Pflanzen enthalten. Sie sind sehr oft giftig und können in verdorbenen Lebensmitteln enthalten sein. Die Fähigkeit, Bitterstoffe zu erkennen, hat sich vor allem deshalb entwickelt, um das Vorhandensein von Giftstoffen zu erkennen und so deren Verzehr zu vermeiden. Bitterstoffe haben keine chemischen Gemeinsamkeiten. Man fasst sie in einer Gruppe zusammen, weil sie alle bitter schmecken. Pflanzen bilden Bitterstoffe, um sich gegen Fressfeinde zu schützen. Beißt ein Tier in eine bitter schmeckende Pflanze, dann meldet der bittere Geschmack, dass die Pflanze vermutlich giftig ist und das Tier frisst die Pflanze nicht mehr weiter. „Sind Bitterstoffe gesund?“ weiterlesen

Eisen substituieren, ist das gut?

Häufige Aussagen

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Eisenmangel führt häufig zu Blutarmut. In Europa sind 5-10 % der Gesamtbevölkerung von einem Eisenmangel betroffen, bei Frauen im gebärfähigen Alter liegt der Anteil sogar bei 20%1. Aber nicht nur Frauen, sondern auch Sportler, Vegetarier, Veganer und Menschen mit chronischen Krankheiten leiden an Eisenmangel2. Symptome, die auf einen Eisenmangel deuten, sind vor allem Müdigkeit, Energielosigkeit, Leistungsknick, Kurzatmigkeit und Blässe. Als Ursachen werden neben Blutverlust auch vermehrtes Schwitzen, Trainingsstress sowie Mikroblutungen im Darm angeblich durch Erschütterungen beim Laufen angegeben. Sollte man da Eisen nicht großzügig substituieren? „Eisen substituieren, ist das gut?“ weiterlesen

Omega-3-Fettsäuren („ist Fisch gesund?“)

Omega-3-Fettsäuren. Alle reden davon und die Experten raten: Essen sie mehr Omega-3-Fettsäuren, damit sich das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu den Omega-6-Fettsäuren verbessert. Dazu empfehlen die „Experten“, dass man mehr Fisch in den eigenen Speiseplan einbauen sollte. Doch da gibt es ein kleines Problem: Fische haben kaum Omega-3-Fettsäuren, wenn sie sich ihr Futter nicht selber suchen können und nicht zu den sogenannten Kaltwasserfischen zählen. Solche Fische, die sich ihr Futter selber suchen können, gibt es nicht zu kaufen. Oder haben Sie schon einmal im Supermarkt einen Fisch gekauft, der nicht aus einer Fischzucht stammt, sondern selbst gefangen wurde? Die meisten Fische, die man als Normalverbraucher kaufen kann, stammen aus einer Fischzucht! Bietet der Züchter seinen Fischen kein Futter an, welches reich an Omega-3-Fettsäuren ist, enthält der Fisch auch kaum Omega-3-Fettsäuren. Nachdem Fischfutter, welches reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sehr teuer ist, werden die Fische in Fischfarmen auch kaum damit gefüttert. Wer sollte es auch je nachprüfen, ob im verkauften Fisch tatsächlich Omega-3-Fettsäuren enthalten sind.

Warum Haben wild gefangene Lachse einen anderen Omega-3-Fettsäurengehalt?

Lachse, die aus dem Meer kommend über die kalten Flüsse Norwegens oder Schottlands in ihre Laichgebiete schwimmen, fressen auf dem Weg dorthin Moose und Flechten, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Dadurch werden die Omega-3-Fettsäuren in den Membranen der Fischkörperzellen eingelagert. Da Omega-3-Fettsäuren einen niedrigeren Schmelzpunkt haben, werden die Zellmembranen „dünnflüssiger“. Das stellt die Voraussetzung dar, dass diese Fische im kalten Wasser der Flüsse (Kaltwasserfische) auch überleben können. Würden Sie diese Omega-3-Fettsäuren nicht auf ihrem Weg zu den Laichplätzen eingelagert haben, wären sie viel zu starr und könnten in den kalten Flüssen nicht überleben. Deshalb enthalten Kaltwasserfische reichlich Omega-3-Fettsäuren. Das ist aber nur der Fall, wenn sie in der Lage waren, ihr Futter selber zu suchen. Wenn das wie in Fischfarmen nicht der Fall ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass keine oder nur geringe Mengen an Omega-3-Fettsäuren in diesem Lebensmittel zu finden sind.

Kann man Omega-3-Fettsäuren auch mit pflanzlicher Nahrung zuführen?

Wenn man in Fischen nur wenig Omega-3-Fettsäuren findet, dann könnte man doch Pflanzen essen, die reichlich Omega-3-Fettsäuren enthalten. Alpha-Linolensäure (kurz ALA genannt) ist eine solche pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Wunderbar, damit könnte man auch als Veganer oder Vegetarier zu seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren kommen. Doch auch hier gibt es ein Problem: Für den günstigen Effekt auf die Gesundheit braucht man tierische Omega-3-Fettsäuren. Also Substanzen wie Eicosapentaensäure (kurz EPA genannt) und Docosahexaensäure (kurz DHA genannt). Diese beiden Omega-3-Fettsäuren kommen fast nur in frei lebenden Kaltwasserfischen vor. Die pflanzliche ALA kann aber im menschlichen Körper (fast) nicht in die günstigen Fettsäuren wie EPA und DHA umgewandelt werden.

Soll man Omega-3-Fettsäuren in Kapselform zuführen?

Wenn Fische wenig Omega-3-Fettsäuren enthalten und pflanzliche Omega-3-Fettsäuren nicht in EPA oder DHA umgewandelt werden kann, soll man dann Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln kaufen? Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Nahrungsergänzungsmittel unterliegen so gut wie keiner behördlichen Kontrolle. Es gibt keine Behörde, die kontrolliert, ob das drinnen ist, was außen auf der Verpackung steht. Oft wird das Fischöl, welches in diesen Kapseln verpackt ist, aus (ziemlich unappetitlichen) Schlachtabfällen gewonnen und schön verpackt. Schluckt man eine solche Kapsel, wird man nach einigen Stunden Aufstoßen und Fischgeruch bemerken. Oft sogar so ausgeprägt, dass es auch die Umwelt wahrnehmen kann. Also nicht gerade das, wofür man sein Geld ausgeben will. Dazu kommt noch, dass die Weltmeere und Fischfanggebiete derart mit Schadstoffen verseucht sind, dass Schwermetalle, radioaktive Isotope, Nanoplastik und viele andere Schadstoffe in so gut wie jedem Fisch vorhanden sind. Und schließlich gibt es noch die in der Natur vorhandenen Algentoxine, die sich in der Nahrungskette anreichern und damit immer giftiger werden. Am Schluss der Nahrungskette steht dann der Mensch.

Was soll man also tun?

Ich weiß es nicht! Aber bevor man sich mehr Omega-3-Fettsäuren einverleibt, ist es sicher besser, insgesamt weniger zu essen. Denn auch durch das immer wieder kehrend Fasten kann man das eigene Fettsäureprofil verbessern, da der Körper immer zuerst die weniger wichtigen Fettsäuren abbaut, bevor er auf die wertvollen Bestandteile zurückgreift.

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4. Covid-19 Impfung

Corona-Impfung: Soll ich eine 4. Impfung durchführen lassen?

In manchen Ländern wird bereits die 4. Corona-Impfung empfohlen. Nachdem ich von vielen ehemaligen Patienten zur Covid-19-Impfung befragt wurde, möchte ich hier meine persönliche Meinung darlegen:

Bis zur 3. Impfung würde ich den offiziellen Empfehlungen folgen. Bevor die 4. Impfung durchgeführt wird, würde ich eine Bestimmung der neutralisierenden Antikörper durchführen lassen. Falls diese einen hoch-normalen Wert haben (z. Bsp. > 5.000 BAU/ml) würde ich mit der 4. Impfung zuwarten und die Antikörper vierteljährlich bestimmen lassen. Aus der Geschwindigkeit des Titer-Abfalls kann dann berechnet werden wann etwa eine 4. Impfung durchgeführt werden sollte.
Die in den Medien und von vielen Fachleuten vertretene Meinung, dass man nicht überimpfen kann, teile ich nicht (Da ich nicht mehr Arzt bin, ist dies lediglich meine persönliche Meinung und kein ärztlicher Rat). Die Regierungen werden dringend aufgefordert, die Bestimmung „neutralisierenden Antikörper“ zu bezahlen und damit die Bevölkerung vor einer Überimpfung zu schützen.

Reizdarm

Hier entsteht ein neuer Blog zum Thema Reizdarmsyndrom (irritable bowl syndrome). Wer will kann  Fragen stellen ich werde mich bemühen sie so gut wie möglich zu beantworten. In jedem Fall muss aber immer ein Arzt gefragt werden, weil man in einem Blog  nicht immer alles berücksichtigen kann.

Das Buch zu diesem Thema ist gerade im TRIAS Verlag erschienen und hat den Titel  „ist es Reizdarm“

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