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Lebensmittelsicherheit oder Nahrungssicherheit

Food safety (Nahrungssicherheit): Ist ein Zustand, bei dem alle Menschen einer Bevölkerung jederzeit Zugang zu ausreichender Nahrung haben.
 
Safe Food (Lebensmittelsicherheit): Ist ein Zustand, bei dem Lebensmittel in den verzehrsüblichen Mengen für die Gesundheit unbedenklich sind. Lebensmittel dürfen deshalb Grenzwerte für Gehalte an gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen, Giftstoffen usw. nicht überschreiten.
 
Die Lebensmittelsicherheit wird von der EU in die Hand der Hersteller gelegt. D. h. nicht die Behörden kontrollieren, ob ein Nahrungsmittel gefährlich ist, sondern die Hersteller kontrollieren ihre Produkte selber. 
Nimmt jemand Schaden an einem Nahrungsmittel, liegt die Beweislast derzeit beim Konsumenten. Wie soll aber der einfache Bürger gegenüber einem Konzern mit Milliardenumsatz die Beweislast tragen und einklagen? Ein Ding der Unmöglichkeit.
 
Um eine bessere Lebensmittelsicherheit zu erreichen, MUSS eine Beweislastumkehr eingeführt werden: Nicht der Konsument sollte beweisen müssen, dass er durch ein Nahrungsmittel krank geworden ist, sondern der Konzern hat zu beweisen, dass die Krankheit nicht durch sein Produkt entstanden sein kann. Mit so einer Gesetzesänderung würden ziemlich rasch alle gefährlichen Nahrungsmitteln aus den Regalen verschwinden.
 
Damit nicht der einfache Bauer ein hohes Risiko tragen muss, kann man die Beweislastumkehr auf industriell gefertigte Produkte einschränken.

Einen Baum pflanzen…..

So spart man Energie und hat eine bessere Lebensqualität in der Wohnung:
Im Sommer wird zum Kühlen der Häuser schon mehr Energie verbraucht als im Winter zum Heizen. Beide Energiekosten kann man spürbar reduzieren, wenn man im Süden des Hauses einen Laubbaum pflanzt. Im Sommer hält das Laub die warmen Sonnenstrahlen ab. Im Winter verliert der Baum sein Laub und lässt die wärmenden Sonnenstrahlen durch. Je nach Lichtintensität vermehrt sich die schattenspendende Wirkung. Eine billigere und besser regulierte Klimaanlage gibt es nicht. Selbst auf einem Balkon kann man Bäume in Töpfen aufstellen und so das Raumklima verbessern. Durch Bepflanzung können Temperaturen im Vergleich zu reinen Betonsiedlungen um mehrere Grade gesenkt werden.1

1Manoli G, Fatichi S, Schläpfer M, Yu K, Crowther TW, Meili N, Burlando P, Katul GG, Bou-Zeid E: Magnitude of urban heat islands largely explained by climate and population, Nature, 4 September 2019, doi: 10.1038/s41586-019-1512-9

Sind Vitamintabletten gesund?

Vitamine werden allgemein als „gesund“ angesehen. Dies kommt daher, da ein Mangel an Vitaminen zu Krankheiten führen kann. So kommt es, dass viele einem Vitaminmangel vorbeugen möchten, um nicht krank zu werden. In manchen Fällen ist das auch sinnvoll. Sehr viele Menschen nehmen aber deshalb Vitamine zu sich, weil sie glauben, damit „gesünder“ zu leben: Wenn etwas gesund ist, dann ist mehr davon doch gesünder? „Sind Vitamintabletten gesund?“ weiterlesen

Sind Bitterstoffe gesund?

Was sind Bitterstoffe und wozu dienen sie?

Bitterstoffe sind in vielen Pflanzen enthalten. Sie sind sehr oft giftig und können in verdorbenen Lebensmitteln enthalten sein. Die Fähigkeit, Bitterstoffe zu erkennen, hat sich vor allem deshalb entwickelt, um das Vorhandensein von Giftstoffen zu erkennen und so deren Verzehr zu vermeiden. Bitterstoffe haben keine chemischen Gemeinsamkeiten. Man fasst sie in einer Gruppe zusammen, weil sie alle bitter schmecken. Pflanzen bilden Bitterstoffe, um sich gegen Fressfeinde zu schützen. Beißt ein Tier in eine bitter schmeckende Pflanze, dann meldet der bittere Geschmack, dass die Pflanze vermutlich giftig ist und das Tier frisst die Pflanze nicht mehr weiter. „Sind Bitterstoffe gesund?“ weiterlesen

Eisen substituieren, ist das gut?

Häufige Aussagen

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Eisenmangel führt häufig zu Blutarmut. In Europa sind 5-10 % der Gesamtbevölkerung von einem Eisenmangel betroffen, bei Frauen im gebärfähigen Alter liegt der Anteil sogar bei 20%1. Aber nicht nur Frauen, sondern auch Sportler, Vegetarier, Veganer und Menschen mit chronischen Krankheiten leiden an Eisenmangel2. Symptome, die auf einen Eisenmangel deuten, sind vor allem Müdigkeit, Energielosigkeit, Leistungsknick, Kurzatmigkeit und Blässe. Als Ursachen werden neben Blutverlust auch vermehrtes Schwitzen, Trainingsstress sowie Mikroblutungen im Darm angeblich durch Erschütterungen beim Laufen angegeben. Sollte man da Eisen nicht großzügig substituieren? „Eisen substituieren, ist das gut?“ weiterlesen

Soll man wirklich 1000 mg Kalzium pro Tag essen?

Die Empfehlungen für die Zufuhr von Kalzium liegen zwischen 500 und 1500 mg/Tag. Je nachdem, wie alt man ist, ob eine Schwangerschaft vorliegt oder ob eine Frau die Wechseljahre erreicht hat. Es besteht kein Zweifel, dass Kalzium ein lebenswichtiger Mineralstoff ist. Es stellt sich aber so viel Kalzium zu sich nehmen soll? Ist es sinnvoll, dass man täglich ein, zwei oder gar 3 Brausetabletten zu sich nimmt? Ich habe erlebt, wie 50-jährige Frauen ihre Kalziumtabletten mit Widerwillen hinuntergewürgt haben, nur weil ihnen ihr Arzt diese Mengen an Kalzium empfohlen hat. Wohlgemerkt ein Arzt, der sehr viele Fortbildungen besucht hat und sich genau an die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften gehalten hat.

Fest steht, dass man mit der NORMALEN Nahrung etwa 800 mg Kalzium pro Tag zu sich nimmt. Davon werden 600 mg wieder mit dem Stuhl ausgeschieden. Das bedeutet aber, dass das Problem bei Kalziummangel weniger an der Zufuhr als an der Resorption liegt. Die Aufnahme kann ich aber kaum über eine höhere Zufuhr erreichen. Um die Kalziumaufnahme im Darm zu erhöhen, braucht es Vitamin D und nicht Kalzium!

© 2022 by Maximilian Ledochowski. Jede Vervielfältigung ist nur mit Genehmigung erlaubt. Bitte die Hinweise zu Gesundheitsthemen im Impressum beachten. Jeder gesundheitliche Ratschlag ist individuell abzuwägen und kann nur durch den behandelnden Arzt und behandelnde Ärztin erfolgen.

Antioxidantien

Zerstörende oxidative Prozesse werden unter der Bezeichnung „oxidativer Stress“ zusammengefasst und gelten im Allgemeinen als gesundheitsschädigend. Das stimmt aber nur zu einem gewissen Teil, denn die „zerstörerischen“ oxidativen Prozesse sind für den Körper absolut lebensnotwendig. So werden Bakterien, Viren, Pilze und andere schädliche Mikroorganismen durch oxidative Prozesse zerstört. Auch Tumorzellen oder andere Zellen, die regeneriert werden müssen, werden letztendlich durch oxidative Prozesse abgebaut. Führt man im Übermaß antioxidative Substanzen zu, dann stört man auch diese „nützlichen Funktionen von oxidativem Stress“. So weiß man heute, dass durch die Zufuhr von Antioxidantien der Trainingseffekt von Sport zumindest teilweise zunichtegemacht wird.

Bei manchen Formen von Reizdarmsyndrom, insbesondere, wenn sie mit einer Störung der Darmbarrierefunktion einhergehen, spielen oxidative Prozesse eine gewisse Rolle. Die Anwendung von Antioxidantien erscheint mir aber nicht zielführend. Jedenfalls sind die Therapieerfolge mit Antioxidantien nach meiner Erfahrung eher bescheiden. Dazu kommt noch, dass wir durch die „normale“ Ernährung mit Antioxidantien regelrecht überschwemmt werden, da die meisten Konservierungsmittel antioxidativ wirksame Substanzen sind. Nachdem wir uns in unserer Supermarktkultur ohne Konservierungsmittel nicht mehr auskommen, besteht für den Normalbürger schon eher ein antioxidativer Stress und kein oxidativer Stress. Eine Behandlung mit Antioxidantien bei Reizdarmsyndrom würde ich eher nicht empfehlen.

Omega-3-Fettsäuren („ist Fisch gesund?“)

Omega-3-Fettsäuren. Alle reden davon und die Experten raten: Essen sie mehr Omega-3-Fettsäuren, damit sich das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu den Omega-6-Fettsäuren verbessert. Dazu empfehlen die „Experten“, dass man mehr Fisch in den eigenen Speiseplan einbauen sollte. Doch da gibt es ein kleines Problem: Fische haben kaum Omega-3-Fettsäuren, wenn sie sich ihr Futter nicht selber suchen können und nicht zu den sogenannten Kaltwasserfischen zählen. Solche Fische, die sich ihr Futter selber suchen können, gibt es nicht zu kaufen. Oder haben Sie schon einmal im Supermarkt einen Fisch gekauft, der nicht aus einer Fischzucht stammt, sondern selbst gefangen wurde? Die meisten Fische, die man als Normalverbraucher kaufen kann, stammen aus einer Fischzucht! Bietet der Züchter seinen Fischen kein Futter an, welches reich an Omega-3-Fettsäuren ist, enthält der Fisch auch kaum Omega-3-Fettsäuren. Nachdem Fischfutter, welches reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sehr teuer ist, werden die Fische in Fischfarmen auch kaum damit gefüttert. Wer sollte es auch je nachprüfen, ob im verkauften Fisch tatsächlich Omega-3-Fettsäuren enthalten sind.

Warum Haben wild gefangene Lachse einen anderen Omega-3-Fettsäurengehalt?

Lachse, die aus dem Meer kommend über die kalten Flüsse Norwegens oder Schottlands in ihre Laichgebiete schwimmen, fressen auf dem Weg dorthin Moose und Flechten, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind. Dadurch werden die Omega-3-Fettsäuren in den Membranen der Fischkörperzellen eingelagert. Da Omega-3-Fettsäuren einen niedrigeren Schmelzpunkt haben, werden die Zellmembranen „dünnflüssiger“. Das stellt die Voraussetzung dar, dass diese Fische im kalten Wasser der Flüsse (Kaltwasserfische) auch überleben können. Würden Sie diese Omega-3-Fettsäuren nicht auf ihrem Weg zu den Laichplätzen eingelagert haben, wären sie viel zu starr und könnten in den kalten Flüssen nicht überleben. Deshalb enthalten Kaltwasserfische reichlich Omega-3-Fettsäuren. Das ist aber nur der Fall, wenn sie in der Lage waren, ihr Futter selber zu suchen. Wenn das wie in Fischfarmen nicht der Fall ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass keine oder nur geringe Mengen an Omega-3-Fettsäuren in diesem Lebensmittel zu finden sind.

Kann man Omega-3-Fettsäuren auch mit pflanzlicher Nahrung zuführen?

Wenn man in Fischen nur wenig Omega-3-Fettsäuren findet, dann könnte man doch Pflanzen essen, die reichlich Omega-3-Fettsäuren enthalten. Alpha-Linolensäure (kurz ALA genannt) ist eine solche pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Wunderbar, damit könnte man auch als Veganer oder Vegetarier zu seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren kommen. Doch auch hier gibt es ein Problem: Für den günstigen Effekt auf die Gesundheit braucht man tierische Omega-3-Fettsäuren. Also Substanzen wie Eicosapentaensäure (kurz EPA genannt) und Docosahexaensäure (kurz DHA genannt). Diese beiden Omega-3-Fettsäuren kommen fast nur in frei lebenden Kaltwasserfischen vor. Die pflanzliche ALA kann aber im menschlichen Körper (fast) nicht in die günstigen Fettsäuren wie EPA und DHA umgewandelt werden.

Soll man Omega-3-Fettsäuren in Kapselform zuführen?

Wenn Fische wenig Omega-3-Fettsäuren enthalten und pflanzliche Omega-3-Fettsäuren nicht in EPA oder DHA umgewandelt werden kann, soll man dann Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln kaufen? Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Nahrungsergänzungsmittel unterliegen so gut wie keiner behördlichen Kontrolle. Es gibt keine Behörde, die kontrolliert, ob das drinnen ist, was außen auf der Verpackung steht. Oft wird das Fischöl, welches in diesen Kapseln verpackt ist, aus (ziemlich unappetitlichen) Schlachtabfällen gewonnen und schön verpackt. Schluckt man eine solche Kapsel, wird man nach einigen Stunden Aufstoßen und Fischgeruch bemerken. Oft sogar so ausgeprägt, dass es auch die Umwelt wahrnehmen kann. Also nicht gerade das, wofür man sein Geld ausgeben will. Dazu kommt noch, dass die Weltmeere und Fischfanggebiete derart mit Schadstoffen verseucht sind, dass Schwermetalle, radioaktive Isotope, Nanoplastik und viele andere Schadstoffe in so gut wie jedem Fisch vorhanden sind. Und schließlich gibt es noch die in der Natur vorhandenen Algentoxine, die sich in der Nahrungskette anreichern und damit immer giftiger werden. Am Schluss der Nahrungskette steht dann der Mensch.

Was soll man also tun?

Ich weiß es nicht! Aber bevor man sich mehr Omega-3-Fettsäuren einverleibt, ist es sicher besser, insgesamt weniger zu essen. Denn auch durch das immer wieder kehrend Fasten kann man das eigene Fettsäureprofil verbessern, da der Körper immer zuerst die weniger wichtigen Fettsäuren abbaut, bevor er auf die wertvollen Bestandteile zurückgreift.

© 2022 by Maximilian Ledochowski. Jede Vervielfältigung ist nur mit expliziter Genehmigung erlaubt. Bitte die Hinweise zu Gesundheitsthemen im Impressum beachten. Jeder gesundheitliche Ratschlag ist individuell abzuwägen und kann nur durch den behandelnden Arzt und behandelnde Ärztin erfolgen.

Gefährliche Duftstoffe und Aromen

Duftstoffe werden über die Haut aufgenommen und Aromen werden mit der Nahrung gegessen. Bei Schwangeren gelangen diese Aromen ins Fruchtwasser und werden vom Embryo getrunken. Damit wird der Geschmackssinn vom heranwachsendem Embryo geprägt. Wenn also eine werdende Mutter Lavendelduft aufbringt, wird das Kind Zuckerln mit Lavendel – Aroma bevorzugen. Wenn die Mutter Joghurt mit Butteraroma isst, wird das Kind Popcorn mit Butteraroma oder Brot mit Butteraroma suchen.
Aromen sind zwar nicht giftig, aber doch sehr gefährlich, weil sie Information beinhalten. Deshalb kann ich nicht Aroma-Therapie und Duftstoffe empfehlen. Vor allem Schwangere sollten sehr vorsichtig im Umgang mit Duftstoffen sein.

Fragrances are absorbed through the skin and aromas are eaten with food. In pregnant women, these aromas enter the amniotic fluid and are drunk by the embryo. This shapes the sense of taste of the growing embryo. Thus, if an expectant mother applies lavender scent, the child will prefer sugar lollies with lavender aroma. If the mother eats butter-flavored yogurt, the child will seek butter-flavored popcorn or butter-flavored bread.
Aromas are not poisonous, but they are quite dangerous because they contain information. Therefore, I cannot recommend aroma therapy and fragrances. Especially pregnant women should be very careful when using fragrances.

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